hgfhg

5) Beim Konzert von Neil Young bekamen die Erzählerin und ihr Vater die besten Sitze.
6) Beim Konzert von Neil Young jubelte das Publikum laut vor Freude.
7) Die verschiedensten Menschen mochten die Musik von Neil Young.
8) Die Erzählerin konnte nicht verstehen, wie wichtig das Konzert von Neil Young für
den Vater war.
EXPRESSION
I. Wie kann man erklären, dass der Vater eine solche Faszination für Neil Young
hatte? Was repräsentierte Rockmusik für ihn sowie für viele DDR-Bürger?
[mindestens 80 Wörter]
II. Behandeln Sie eines der folgenden Themen:
[mindestens 120 Wörter]
i
a) Ist Ihrer Meinung nach Musik eine Brücke oder ein trennender Faktor
zwischen den Generationen? Geben Sie Beispiele.
oder
b) Inwiefern können berühmte Menschen jungen Leuten helfen, ihre eigene
Identität zu finden?
[ Ajouter un commentaire ] [ Aucun commentaire ]

# Posté le dimanche 08 mars 2009 13:54

ggfhgfhj

I. Schreiben Sie für jeden Abschnitt den passenden Titel ab.
Beispiel:
0) Entdeckung einer neuen Musik
0) Zeilen 1-9 l)ZeilenlO-17
2) Zeilen 18-23
3) Zeilen 24-33
4) Zeilen 34-38

a - Ein Konzert im vereinigten Berlin
b - Ein überglücklicher Zuschauer
c - Entdeckung einer neuen Musik
d - Die Macht der Musik
e - Unerfüllte Erwartung

II. Der musikalische Geschmack der Erzählerin ändert sich mit der Zeit (Zeilen 1-9). Welche Elemente passen zusammen?
Beispiel:
Zwischen 11 und 18 Jahren: Die Erzählerin findet die Musik unerträglich, weil sie nicht „ in "ist.

Elément 1 Element 2 Element 3
Mit 11 Jahren: Die Erzählerin akzeptiert die Musik, weil sie nicht „ in " ist.
Zwischen 11 und 18 Jahren: Die Musik gefällt ihr gut, denn ihr neuer Vater ist ein Fan dieser Musik.
Zwischen 1 8 und 25 Jahren: Die Erzählerin entdeckt die Musik von Neil Young, weil sie sie an ihre Kindheit erinnert.
Zwischen 25 und 32 Jahren:i Die Erzählerin findet die Musik unerträglich, • weil sie sie immer wieder hört.
III. Richtig oder falsch? Belegen Sie jeweils ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.
Beispiel: 0) Falsch
Zitat: Ich besitze freiwillig mehrere CDs. (Z. 7-8)
0) Die Erzählerin hat nie Musik von Neil Young gekauft.
1) Für die DDR-Regierung war es ziemlich einfach, die Literatur zu kontrollieren.
2) Bei seinem Konzert 1987 hielt Bob Dylan eine lange Rede über Freiheit.
3) Die Erzählerin vergleicht Bob Dylan mit Gott.
4) Neil Youngs Auftritte in der DDR hatten den Vater begeistert.
[ Ajouter un commentaire ] [ Aucun commentaire ]

# Posté le dimanche 08 mars 2009 13:48

jgh

Die Musik meines Vaters
Mein zweiter Vater erschien einige Wochen vor meinem 11. Geburtstag. Er war sehr jung, bärtig und das, was man damals einen langhaarigen Chaoten1 nannte. Er liebte irische Musik und Neil Young2.
Seit mein Vater im Haus war, lebte auch Neil Young bei uns. Die ersten sieben Jahre ging mir 5 seine Musik furchtbar auf die Nerven. Alte-Männer-Rock'n'Roll. Die nächsten sieben Jahre gewöhnte ich mich daran, dass andauernd Neil Young lief. Geburtstag, Ostern, Weihnachten. Ich begann ihn zu tolerieren. In den letzten sieben Jahren habe ich ihn wirklich mögen gelernt. Ich besitze freiwillig mehrere CDs. Wenn ich Neil Young höre, ist es, als wurde die Musik mich in den Arm nehmen. Ein warmes Gefühl. Neil Young, das ist mein Vater. Und mit ihm die Geborgenheit3 meines Elternhauses.
Musik war ein wichtiges Medium in der DDR. Im Gegensatz zur Literatur war es unmöglich, sie fern zu halten. Bücher wurden einfach nicht gedruckt und der Import verboten. Schluss. Aber Lieder waren unkontrollierbar. Sie kamen durch die Luft. Wenn die ersten Leute eine Melodie auf der Strasse summten4, war es zu spät. Songs, die westliche Radiostationen verliessen, setzten sich wie feiner Staub in die Ohren der DDR-Bürger. Akustisches Kokain fürs Volk. Jeder kennt diese DDR-Geschichten: den Schwarzmarkt, die gefälschten Cover mit der böhmischen Blasmusik5, bis zur Unkenntlichkeit kopierte Kassetten, Bravo-Poster6, die ein halbes Monatsgehalt kosteten, und so weiter. Musik stand für Hoffnung.
Jeder Hit, der das Wort frei enthielt, wurde in Herzen eines Ossis zum Protestsong. Vor allem die kraftvollen rebellischen Lieder der sechziger und siebziger Jahre. Ich bin sicher, dass sich Bob Dylan2 niemals bewusst wurde, welche Bedeutung sein Konzert 1987 in Ostberlin hatte. Und noch weniger hat er jemals verstanden, wie enttäuschend sein wortarmer Auftritt7 war. Als wäre es für ihn nur ein Punkt mehr auf einer Liste lästiger Pflichten8. Für die Leute war es Gott schauen - aber Gott ging vorüber, ohne sie eines Blickes zu wûrdigen9.
Ganz anders Neil Young. Er hat nie in der DDR gastiert. Er konnte meinen Vater nicht kränken. Seine Liebe zu ihm ist ungebrochen.
Anfang der neunziger Jahre spielte Neil Young in der Berliner Waldbûhne10. Es war die erste Chance, ihn live zu sehen. Wir kamen reichlich spät und fanden nur noch ganz oben Platz. Die Sommernacht rauschte mild. Kein Geschrei, keine Unruhe - ein friedliches Happening. Es war toll. Das bunte Publikum beeindruckte mich schwer. Jogginghosen neben Philosophieprofessoren, Rentner neben Schulkindern. Es ging durch alle Sozialschichten und durch alle Generationen. Viele Familien waren, wie wir, zusammen gekommen. Offensichtlich war ich nicht als Einzige jahrelang mit Neil Young gequàlt11 worden - und offensichtlich hatte ich auch nicht als Einzige am Ende klein beigegeben12...
Mein Vater sass ganz ruhig da und schaute durch sein Fernglas auf die Bühne. Ab und zu stupste er mich und sagte: ,,Hier. Sieh mal durch." Ich erkannte einen puppengrossen Mann mit Gitarre und Mundharmonika. Im strahlenden Blick meines Vaters sah ich, dass da unten ein ganzer Lebenstraum stand. Sein Ideal von Freisein, von Weite, von Unabhängigkeit. Neil Young zu sehen war für ihn wie mit einer Harley Davidson die Route 6613 entlang zu rasen.
[ Ajouter un commentaire ] [ Aucun commentaire ]

# Posté le dimanche 08 mars 2009 13:38

dg


COMPRéHGNSION
ï.
3 Weiche der folgenden Personen sind im Text anwesend?
Yildiz - die Mutter - Ulrike - Murat - Markus - der Vater - die Glatzköpfe - die Freunde der Eltern - Ben
Q Von welchen Personen wird nur gesprochen?
Yildiz - die Mutter - Ulrike - Murat - Markus - der Vater - die Glatzköpfe - die Freunde der Eltern - Ben
|=j Kreuzen Sie die richtigen Antworten an.
Der Text spielt a. auf der Strasse b. bei türkischen Freunden
c. im Geschäft des Vaters d. in der Schule e. bei Yildiz
Hf Richtig oder falsch? Kreuzen Sie das zutreffende Kästchen an und begründen Sie Ihre Antwort mit einem Zitat aus dem Text.
a. Einige Leute, die Türken nicht mögen, werden gewalttätig.
b. Yildiz kann sich diese Reaktion nicht erklären.
c. Yildiz will ihre Eltern um Rat bitten.
d. An diesem Nachmittag hat Yildiz mit Ulrike Volleyball gespielt.
e. Yildiz' Eltern wollen für immer in Deutschland bleiben.
f. Durch ihre Erziehung hat die Mutter den Kindern bei der Integration helfen wollen.
Yildiz hat sich in Deutschland eingelebt. Zitieren Sie vier Textstellen, die das belegen.
Zitieren Sie zwei Textstellen, die für Yildiz' Bruder typisch zu sein scheinen.
Übersetzen Sie von ,,Bist du es Yildiz..." (Z. 26) bis ,,...Mach dir nichts draus, Yil!" (Z. 31).
[ Ajouter un commentaire ] [ Aucun commentaire ]

# Posté le jeudi 04 décembre 2008 13:09

hgk

D
er erste Stein flog vorbei. Der zweite traf sie am Hals. Der dritte Stein schlug eine grosse Fensterscheibe kaputt. Yildiz rannte, bis sie keine Luft mehr hatte. Wer sind die Männer, die mit Steinen nach mir geworfen haben?, dachte sie. Die drei mit den Glatzköpfen? Yildiz sah sich um. Nein, die drei sind in eine andere Richtung gelaufen. 5 Gott sei Dank.
Yildiz fasste sich an den Hals. An ihrer Hand war Blut. Sie presste ein Papierhandtuch
auf die kleine Wimde3. Was wollten die Kerle von mir?, dachte sie. Warum haben sie gerade
mich mit Steinen beworfen? Sehe ich anders aus als andere Mädchen? Sie hatte dunkel-
braunes langes Haar und trug Jeans und Turnschuhe wie andere Mädchen. Ich kenne die
Glatzköpfe doch gar nicht, dachte sie.
Yildiz versuchte ruhig zu werden. Wenn sie nach Hause kam, wollte sie nicht gefragt
werden, was passiert war. Nicht von ihren Eltern und schon gar nicht von ihrem Bruder
Murat. Der sagte sowieso bei jeder Gelegenheit: Bleib unter unseren Leuten. Für die
Deutschen bist du nur Ausländerin. »,
Wussten die drei, dass sie Türkin war? Von wem? Von Markus' Bruder Ben etwa? Sie
sprach so gut Deutsch wie jeder andere Deutsche, war in dieser kleinen Stadt geboren,
ging aufs Gymnasium und alle riefen sie nur Yil. Sie überlegte, was sie zu Hause sagen
sollte. Auf keinen Fall durfte ihre Familie wissen, dass man sie mit Steinen beworfen hatte.
Ihre Eltern würden sie nie mehr allein aus dem Haus lassen. Und Murat würde mit seinen
Freunden tagelang durch die Stadt ziehen und jeden zusammenschlagen, der seinen Kopf
kahl geschoren4 hatte. Murat dachte immer, er als grosser Bruder müsse sie beschützen.
Dabei war er erst achtzehn, nur zwei Jahre alter als sie. Nein, sie wurde zu Hause einfach
sagen, dass sie beim Volleyballspielen mit Ulrike zusammengestossen sei und Ulrike sie
mit ihren langen Fingernägeln am Hais gekratzt5 hatte. Ulrike ist ihre beste Freundin.
Auf die könnte sie sich verlassen, wenn jemand danach fragte-
.Bist du es, Yildiz?" riefen die Eltern sofort. Durch die offene Wohnzimmertür sah Yildiz, dass Besuch da war, ein Freund ihres Vaters mit seiner Frau. Sie sagte: .Hallo! Ich komme gerade vom Sport, will midi nur noch schnell duschen!" [...] Yildiz ging ins Bad und duschte lange. Sie musste etwas von sich abspülen: Angst, Scham, Hilflosigkeit. Darüber 30 könnte sie nicht einmal mit Ulrike reden. Die wurde nur sagen: Solche Typen gibt's überall. Mach dir nichts draus, Yil!
Yil ging ins Wohnzimmer hinunter, um die Gäste zu begrüssen. Der Freund ihres Vaters
erzählte gerade vom Urlaub in der Türkei. Sie hatten von dem Geld, das sie in Deutschland
gespart hatten, in Anatolien ein Grundstück gekauft. Darauf wollten sie ein Haus bauen.
Auch die Eltern von Yildiz wollten das machen, wenn sie später in die Türkei zurückehrten. [...]
Murat und Yildiz waren in Deutschland geboren. Beide sprachen die deutsche Sprache besser als die türkische. Und vor allem war die Mutter dafür, ihre Kinder nicht zu isolieren und sie nur mit türkischen Kindern spielen zu lassen. Sie wollte, dass sich ihre Kinder in 40 Deutschland zu Hause fühlten. Vater dagegen kümmerte sich vor allem ums Geldverdienen. Er hatte einen Laden, wo er Obst, Gemüse, Gewürze und Käse verkaufte. [...] In dem Geschäft kauften nicht nur Türken ein, sondern auch viele Deutsche. Aber vor ein paar Wochen war etwas passiert..
[ Ajouter un commentaire ] [ Aucun commentaire ]

# Posté le jeudi 04 décembre 2008 12:59